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…damit das richtige wächst!

Das Büro der Zivilgesellschaft in der Schwarzspanierstraße nimmt Formen an.  Von Club of Rome und cooppa über greenskills und die Initiative Zivilgesellschaft bis zu Parents for Future und Extinction Rebellion reicht die Palette der Interessent*innen, von denen einige schon zu gesagt haben. Die 8 Schreibtische im aktuellen Büro sind bald vergeben. Eine Erweiterung ist geplant…

Unser Büro wird so zu einem physischen Ort für eine neue Kooperationskultur. Science meets policy/activism/practical engagement and entrepreneurship. Networking at ist best! Erfahrene Nachhaltigkeitsaktivist*innen und Forscher*innen arbeiten mit jungen, engagierten Menschen, Organisationen und Start-ups in einem gemeinsamen Büro mit gemeinsamer Infrastruktur.

Wir vereinen dabei Unternehmen und Organisationen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, die bereit und in der Lage sind, aus dem jahrzehntelang akkumulierten Know-how gemeinsam mit uns neues zu kreieren. Wir öffnen dafür unsere Archive aus jahrzehntelanger Arbeit und freuen uns, wenn auch unsere noch nicht umgesetzten Ideen auf fruchtbaren Boden fallen. Am Dienstag, den 1.2. gibt es den nächsten Stammtisch aller Interessent*innen.

Heute früh hat mich wieder einmal das Thema „Wachstum“ beschäftigt. Gemeinsam mit Birte Strunk und Nathalie  Spittler arbeite ich gerade am „Optionenbericht“ für SDG 8 im UniNEtZ-Projekt. „Ein Pro-Kopf-Wirtschaftswachstum entsprechend den nationalen Gegebenheiten…“ so lautet der erste Teil von „Target 1“ des Ziels Nummer 8 der globalen Entwicklungsziele der UNO („SDG 8“) mit der Überschrift „Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“. Spannende Erkenntnis: für Österreich gibt es gar kein politisch definiertes Wachstumsziel. Soll es 1%, 2%, 3% oder sogar mehr sein – und was heißt das angesichts der aktuellen globalen Wirtschaftskrise?

Und was bedeutet das im Zusammenhang mit dem 2. Teil des UN-Ziels 8.1: „…und insbesondere ein jährliches Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von mindestens 7 Prozent in den am wenigsten entwickelten Ländern aufrechterhalten“. Ein einfaches Rechenexempel soll das verdeutlichen: wenn von einem Kuchen, der um 2% größer wird, die Kinder, die bisher ein Viertel davon bekommen haben, 7% mehr bekommen sollen, dann bleibt für die Erwachsenen, die bisher drei Viertel des Kuchens erhielten, nur eine Steigerung von 0,33% übrig.

Kuchen Kinder Erwachsene
200 50 150
204 53,5 150,5

 

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